CERN: Beitrag von ARCTEQ

ARCTEQ Schutzgeräte, die wir bei 42technology einsetzen, erfüllen die strengen Anforderungskriterien des Europäischen Forschungszentrums CERN in Genf. Deshalb unterzeichneten die beiden Parteien erneut ein Rahmenabkommen über fünf Jahre. Das CERN ist auf eine qualitativ hochstehende, zuverlässige und sichere Energieversorgung angewiesen und setzt dazu rund 250 ARCTEQ Schutzgeräte für ihr Stromnetz und die elektrische Energieversorgung ein.

Nach 2017 ist es bereits das zweite Mal in Folge, dass ARCTEQ die Ausschreibung für sich gewinnen konnte. Damals wurde ein Vertrag über mehr als 300 Schutzgeräte für eines der grössten und angesehensten wissenschaftlichen Forschungszentren abgeschlossen.

«Wir sind sehr erfreut, dass unsere technisch zeitgemässen Schutzeinheiten die strengen Kriterien erfüllen und den Evaluationsprozess erfolgreich bestanden haben, was uns erlaubt unsere Partnerschaft mit dem CERN weiterzuführen», verkündete Robert Olander, ARCTEQ’s Verkaufs- und Marketing Manager.

Für ARCTEQ, eine Firma, die hauptsächlich im Export tätig ist, bedeutet es sehr viel, dass sich ihre Produkte erneut, bei der Evaluation eines weltweit so renommierten Institutes wie dem CERN, durchgesetzt haben.

Ein Teil eines vielfältigen Ganzen
Beim CERN sind die ARCTEQ Relais Teil eines vielfältigen elektrischen Systems. Wenn die Teilchen Beschleuniger normal arbeiten, verbraucht das CERN ungefähr 1.2 TWh elektrische Energie pro Jahr, mit Spitzen bis zu 180 MW. Das Stromnetz des Forschungszentrums besteht aus mehr als hundert Mittel- und Hochspannung-Unterstationen mit 3.3 kV, 18 KV, 66 kV sowie 400 kV Spannungsniveaus. Verschiedene Schutzrelaistechnologien und Handelsmarken koexistieren simultan nebeneinander, vom elektromechanischen Relais der sechziger Jahre, über statische Relais der Achtziger bis zu den voll digitalen, IEC 61850 basierenden Relais.

Die ARCTEQ Relais werden beim CERN in zahlreichen Unterstationen eingesetzt, so auch im ME9, einer der drei Unterstationen, die das Rückgrat des sogenannten 18 kV Auto-Transfers bildet. Dieser Auto-Transfer ist ein automatischen Netzwerk Rekonfigurationssystem, das fähig ist, die Stromversorgung sicherzustellen im Falle eines Ausfalls der Hauptversorgung aus Frankreich oder einem internen Fehler bei kritischen Lastspitzen, durch Strom aus der Schweiz. Eine weitere nennenswerte Anwendung ist der SPS-Beschleuniger, ein Doppelring Netzwerk bestehend aus sechs Unterstationen, über einen Umfang von 7 Kilometer, das mittlerweile fast ausschliesslich durch ARCTEQ Relais geschützt ist.

ARCTEQ Relais
ARQTEC Relais wurde im Jahr 2010 in Vaasa, Finnland gegründet. Die Firma entwickelt und stellt verschiedene Stromnetz Schutz- und Kontrollprodukte her, die sie in über 40 Ländern vermarktet. Mehr als 90% der ARQTEC Produkte werden exportiert. Die Firma beschäftigt 37 Leute. 75% der Firma gehört ENSTO, einer finnischen Technology Firma, während die restlichen 25% Anteile von ARCTEQ Kaderleuten gehalten werden.